Ich brauch(t)e WLAN

Mein mobiler WLAN-Router

WLAN in Schulen oder an außerschulischen Lernorten
Gegenwärtig halten an vielen Schulen digitale Medien in die Klassenzimmer Einzug. Beamer und Dokumentenkamera gehören oft schon zur Grundausstattung. Computer-Stationen und Tablet-PCs sehe ich in Klassenzimmern allerdings noch recht selten. Will man mit Tablet-PCs im Unterricht arbeiten, ist fast immer eine drahtlose Internetverbindung notwendig. Diese Infrastruktur ist in vielen Schulklassen noch nicht oder nur eingeschränkt gegeben. Ein weiteres Problem stellt die Internetverbindung an außerschulischen Lernorten dar.

Datendurchsatz im LTE-Netz

Mein mobiler WLAN-Router
Seit einiger Zeit nutze ich daher einen mit Akku betriebenen mobilen Internet-Router (Huawei E5573CS-322, ca. 50 Euro). Mittels SIM-Karte wird über das Mobilfunknetz eine Internetverbindung (LTE oder UMTS) aufgebaut, die von bis zu 16 Geräten per eigenem WLAN genutzt werden kann. Die Daten-Geschwindigkeit variiert und ist abhängig vom gewählten Mobilfunkanbieter, dem gewählten Mobilfunktarif und den örtlichen Begebenheiten. Ich selbst nutze eine Mobilfunk-SIM-Karte im O2-Netz, die ich tageweise aktivieren kann und daher sehr kostengünstig ist. Ich selbst habe keinen festen Vertrag, sondern zahle nur an den Tagen, an denen ich das Gerät wirklich nutze (pro Tag 69 Cent für 1 GB Daten bzw. 99 Cent für unbegrenzt Daten). Wenn LTE-Empfang möglich ist, entspricht der Datendurchsatz einem normalen DSL-Anschluss.

Verbindung herstellen
Der mobile WLAN-Router kann per Smartphone-App konfiguriert werden. Der Name des Zugangspunktes (SSID) und das Passwort können selbst vergeben werden, sodass der Verbindungsaufbau vereinfacht wird. Besonders zügig gelingt die Verbindung mithilfe eines QR-Codes. Es gibt inzwischen einige QR-Code-Generatoren im Netz, mithilfe derer ein QR-Code mit den eigenen WLAN-Zugangsdaten generiert werden kann. Scannen Schüler mithilfe der iPad-Kamera diesen QR-Code, werden sie automatisch mit dem WLAN verbunden.

Fazit
Die oben beschriebene Lösung ist für mich natürlich keine Ideallösung. Langfristig muss eine Internet-Infrastruktur durch Schule/Schulträger zur Verfügung gestellt werden. Um meinen eigenen Unterricht aber voranzubringen und um das Internet auch in Seminarveranstaltungen nutzen zu können, ist dies eine gute und kostengünstige Übergangslösung.

App des Monats Mai 2019

Präsentieren mit Adobe Spark Page

Dokumentation des außerschulischen Lernorts

Arbeitsblätter, Schulhefte und Lernplakate sind gängige Medien, um den Lernprozess zu begleiten und Arbeitsergebnisse zu dokumentieren. Tablet-PCs, Smartphones und Digitalkameras erweitern die Möglichkeiten der Lerndokumentation. So können beispielsweise naturwissenschaftliche Experimente in Foto und Film festgehalten oder die vielseitigen Eindrücke außerschulischer Lernorte dokumentiert werden. Mithilfe der App “Adobe Spark Page” für iOS-Geräte oder über die Website spark.adobe.com können auch ohne Programmierkenntnisse ansprechende Webseiten zu schulischen Themen erstellt werden. Wie so ein Entstehungsprozess aussehen kann, habe ich in einem Video festgehalten.

Willkommen auf meiner Seite

Willkommen. Jetzt geht’s los. Seit einiger Zeit passiert viel im Bildungsbereich an Schule, Uni und Studienseminar. Das Lernen und Lehren mit digitalen Medien hat enorm an Bedeutung gewonnen. Auf dieser Website möchte ich meine Erfahrungen in Blog-Beiträgen teilen, auf Apps und Websites verweisen, die für die Arbeit in der Schule, der Uni und am Studienseminar hilfreich sein können. Ich freue mich über Rückmeldungen zu allem, was hier auf der Website zu finden ist nehme Tipps und Anregungen gerne auf.